NEWS

10.09.2018
> GdW unterstützt aktives Betriebskostenmanagement mit immobench.de
10.01.2017
> Immobench.de jetzt Teil der Immobiliengruppe Rhein-Neckar
30.10.2016
> Immobench erweitert Service
28.04.2016
> Energieausweise in Gewerbeimmobilien stellen in der Praxis hohe Anforderungen


01.11.2011Paket-Bezug reduziert Gaskosten um 18 Prozent

Die Gaspreise steigen - verkündet die Tagespresse in jedem Jahr. Damit steigen für Wohnungsmieter auch die Kosten in den zukünftigen Nebenkostenabrechnungen. Aktives Property Management steuert gegen: Die TREUREAL hat für 2011 und 2012 die Gaslieferungen für über 660 Gebäude bundesweit gebündelt, zentral ausgeschrieben und Preisnachlässe von durchschnittlich 18,5 Prozent erreicht. Ausschreibung und Vergabe wurde durch ein spezialisiertes Consultingunternehmen gesteuert und durch die KPMG begleitet.

Inzwischen greift im Gasmarkt die Liberalisierung. Wie vor Jahren schon im Strommarkt können inzwischen Verbrauchsstellen unabhängig von örtlichen Versorgern beliefert werden - mit Konsequenzen bei den Preisen: Unterschiedliche Beschaffungsstrategien der Lieferanten sorgen für erhebliche Preisbewegungen - zur Zeit, wie von der Presse beobachtet, mit Tendenzen nach oben. "Wir haben uns schon länger auf die Situation vorbereitet", erklärt Dirk Tönges, bei der TREUREAL verantwortlich für das Property Management. Für alle Gebäude im Verwaltungsbestand der TREUREAL, die Gas beziehen, wurde zentral die Lieferung ab 2011 ausgeschrieben. Die komplexe Ausschreibung mit Berücksichtigung unterschiedlichster Lieferkonditionen sowie die Vergabe wurden durch ein spezialisiertes Consultingunternehmen, die Kofler Energies Power AG, gesteuert. KPMG achtete darauf, dass die Transparenz im Vergabeprozess gewährleistet war.

Über 660 Gebäude und eine Bezugsmenge von rund 72 Gigawatt-Stunden pro Jahr wurden bis heute in den Rahmenvertrag integriert. Dabei sind 2010 Kosten von rund 5,78 Mio. Euro für die Gaslieferung angefallen. Mit dem Rahmenvertrag wurden die Kosten im Schnitt um 18,5 Prozent (1,07 Mio. Euro) reduziert. Zusätzlich wurden Prozesse verändert, um Abrechnungen zu beschleunigen und damit die Property Management-Leistung Nebenkostenabrechnung zu verbessern. Dirk Tönges: "Vorteile beim Preis und Service, die wir als bundesweit arbeitender Property Manager generieren, kommen Mietern zu Gute - aber auch den Eigentümern. Denn die zweite Miete beeinflusst heute die Vermietbarkeit und Marktfähigkeit von Immobilien."